Schrottsammlung 2018

Schrottsammlung 

Feuerwehr Wietzendorf sammelt wieder
 
Am 27. Oktober ab 9:00 Uhr am Feuerwehrhaus ist es wieder soweit: Wer Schrott loswerden möchte, ist bei der Feuerwehr Wietzendorf genau richtig.

Ob Kochtopf, Pfanne, Vogelkäfig oder Lkw-Achse: Alles aus Metall ist willkommen.
Wer richtig große Brocken loswerden möchte, kann sich bei Jens Brokmann unter der Telefonnummer 05196/1590 (ab 17:00 Uhr) melden und Details absprechen.



Schrott


 
Hinweis: Kühlschränke und Elektro-Geräte können wir nicht annehmen!
Kreisbereitschaftsübung 2018

Kreisfeuerwehrbereitschaft übt im Nachbarkreis

Kreisbereitschaftsübung „Eichhörnchen“


Harburg / Evendorf (stm). Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord mit knapp 200 Einsatzkräften in fünf Zügen übte zwei Tage lang im Landkreis Harburg. Der dortige Kreisbereitschaftsführer Stephan Schick hatte gemeinsam mit Martin Heidtman und Michael Matthies umfangreiche und fordernde Lagen ausgearbeitet.
Gleich nach der Ankunft an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Seevetal und dem Ausladen der Feldbetten und Schlafsäcke ging es in die erste Lageeinweisung.
Parallel mußten drei komplexe Lagen abgearbeitet werden:

Rangierbahnhof Maschen
Auf dem Gelände des größten Rangierbahnhofs Europas und dem zweitgrößten der Welt kam es zu einem Güterzug-Unfall mit mehreren Pkw und zu einem Brand in einem Stellwerk mit angrenzendem Gastank.
Schwerpunkt hier waren Menschenrettung und Brandbekämpfung durch die Fachzüge Technische Hilfeleistung und Personal. Die Bahnfeuerwehr hatte gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr und 10 Statisten alles vorbereitet und extra eine Lok mit zwei Waggons bereitgestellt.

Stöckter Hafen
In einer Boots- und Lagerhalle des Boots Club Oberelbe e.V. kam es nach einer Explosion zu einem Feuer. In den Hallen und auch im Außenbereich wurden mehrere Personen vermisst.
Das Hydrantennetz war in dem Bereich ausgefallen, so dass die Wasserversorgung mit zahlreichen Tragkraftspritzen direkt aus der Ilmenau aufgebaut wurde. Hier war die Tide der Ilmenau zu berücksichtigen.
Die Fachzüge Wasserförderung und Personal drangen umgehend mit Atemschutzgeräten zur Menschenrettung vor, gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung und Personensuche durchgeführt. Hier unterstützte die Ortsfeuerwehr Stöckte mit Statisten und ortskundigen Kräften.
 
CVJM Sunderhof, Seevetal
Hier wurde ein Waldbrand angenommen, bei dem mehrere Personen durch Brandwunden verletzt wurden. Die Ortsfeuerwehr Hittfeld unterstützte zum einen mit den nötigen „Statisten“ und zum anderen mit ortskundigen Einweisern.
Zur Löschwasserversorgung war der Aufbau einer langen Schlauchstrecke nötig. Der Fachzug Wassertransport löste diese Lage zügig.

Bei allen Einsatzstellen wurden Statisten und Ortskundige aus den örtlichen Feuerwehren eingesetzt.
Die Bereitschaftsführung mit ihrer Führungsgruppe hatte alle Hände voll zu tun, um den Überblick über die Lagen und Einsatzkräfte zu behalten.

Gegen 22:00 Uhr waren alle Aktiven wieder zurück in Seevetal und wurden vom Fachzug Logistik verpflegt, bevor es auf die Feldbetten zur Nachtruhe ging.

Um 6:00 Uhr war die Nacht vorbei, bis 8:30 Uhr mußten alle abmarschbereit sein. Bis dahin hieß es: duschen, Sachen zusammenpacken, Feldbetten abbauen, alles verladen und frühstücken.
Für den Fachzug Logistik war die Nacht schon viel früher vorbei. Die Aktiven hatten bis dahin Hunderte Brötchen geschmiert und einige Liter Kaffee gekocht. Außerdem begannen die Vorbereitungen für die Zubereitung der Mittagsverpflegung in der Küche der FTZ Seesen.
Insgesamt versorgte der Fachzug die Einsatzkräfte und Gäste an beiden Tagen mit 400 Brötchen, 75 Litern Kaffee, 18 kg Bananen, 20 kg Äpfeln, 20 kg Nudeln und 40 kg Fleisch. Dazu kamen noch Mineralwasser und Süßigkeiten.

Dann verlegte die Bereitschaft in einer langen Marschkolonne zu einer großen Waldbrand-Lage im Raum Evendorf/Steinbeck/Hörpel. Hier wurden alle Züge gemeinsam an einer Einsatzstelle eingesetzt.
Mit dabei waren Einsatzfahrzeuge aus dem Landkreis Harburg. Ein großer Waldbrand mit einer etwa 1000 Meter langen Brandfront südlich Evendorf bedrohte die Grundschule Haus Druhwald, die zu Steinbeck gehört.
Zur Brandbekämpfung wurde eine 3800 Meter lange Schlauchleitung aus der Luhe in Richtung „Brandort“ verlegt, ein Löschwasserbehälter am Haus Druhwald mit 280 m³ angezapft und Tanklöschfahrzeuge fuhren im Pendelverkehr, um die Riegelstellungen zu versorgen.
Bei dem Löschwasserbehälter handelt es sich um ein ehemaliges Schwimmbecken, das mit einer Bodenplatte versehen wurde. Darauf befindet sich ein Kinderspielplatz.

Während der Löscharbeiten kam ein aufgeregter Waldarbeiter zu den Einsatzkräften und erklärte auf englisch und rumänisch, dass es einen Unfall mit drei seiner Kollegen gegeben habe. Diese waren von umstürzenden Bäumen schwer eingeklemmt.
Dies ist bei Waldbränden tatsächlich möglich, da die Bäume durch abgebrannte Wurzeln völlig instabil und ohne Halt werden können. Diese auch „Witwenmacher“ bezeichneten Bäume fallen dann ohne Vorwarnung um.

Durch den Fachzug Technische Hilfeleistung wurden die Bäume mit Hebekissen angehoben und teilweise zersägt, um die „Verletzten“ zu retten. Parallel wurden die „Verletzten“ von der Rettungswagen-Besatzung des DRK fachmännisch versorgt. Das gesamte Gerät mußte knapp 200 Meter von den Einsatzkräften durch den Wald getragen werden.

Für die realistische Darstellung des „Waldbrandes“ wurden vier leistungsfähige Nebelmaschinen eingesetzt.

Harburgs Kreisbrandmeister Volker Bellmann, sein Stellvertreter Torsten Lorenzen sowie Führungskräfte aus dem Heidekreis beobachteten die Übung.
Sie bedankten sich vor allem auch bei den Eigentümern der Übungsobjekte, die die Vorbereitung der verschiedenen Lagen erst ermöglichten.
Nach dem Mittagessen im Schützenhaus Evendorf war die Übung beendet. Dennoch waren die Einsatzkräfte bis in den späten Nachmittag mit Rückfahrt zu ihren Standorten, Tanken, Tausch der benutzten Schläuche und Herstellen der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge beschäftigt. 
Alle Beteiligten zogen ein positives Fazit. Wetter gut, Essen gut, Übungslagen gut. Eine detaillierte Auswertung wird Kreisbereitschaftsführer Wilfried Schleifenbaum noch mit der Führungsgruppe und den Zugführern vornehmen.


Hintergrund-Info:

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord ist Bestandteil der Kreisfeuerwehr. Sie wird durch Personal und Fahrzeuge aus den Feuerwehren Schneverdingen, Bispingen, Steinbeck, Woltem, Behringen, Oerrel, Ehrhorn/Wintermoor, Soltau, Munster, Insel, Lünzen, Volkwardingen, Brochdorf, Insel, Hötzingen, Hützel, Wietzendorf, Ilster-Alvern-Töpingen, Langeloh, Gilmerdingen, Neuenkirchen, Tewel und kreiseigenen Fahrzeugen gebildet. Dazu kommt noch ein Rettungswagen des DRK und ein Fahrzeug des Technischen Hilfswerk Ortsverband Soltau.
Die Einsatzkräfte sind in den sechs Fachzügen Wassertransport, Technische Hilfeleistung, Wasserförderung, Logistik, Personal und Wassertransport 25.000 Liter gegliedert und werden von einem Bereitschaftsführer mit einer Führungsgruppe geführt.
Diese geschlossenen Einheiten haben sich seit Jahren bei Großschadenslagen wie Hochwasser, Waldbrand oder ähnlichem bewährt.
Die Bereitschaft kann autark eingesetzt werden, sie kann sich selbst versorgen und fast alle Herausforderungen in diversen Einsatzlagen selbständig abarbeiten.


 

 

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Termine

 

Am 27.10.2018 findet statt:

Schrottsammlung



 

 

Am 03.11.2018 findet statt:

Knobeln (Treffen um 19:00 im Gerätehaus)
Jeder Teilnehmer erhält einen Fleisch- oder Wurstpreis.
Anmeldung erforderlich.


 

 

Am 01.12.2018 findet statt:

Fahrt zum Weihnachtsmarkt (Treffen um 13:00 am Gerätehaus)

Anmeldung erforderlich.


 

Einsatz bei heißem Wetter

Feuerwehr hilft Anglern

Fischsterben verhindert

 


Mit großem Erschrecken hat der Wasserwart des Wietzendorfer Fischerverein, Dominik Günther, vor kurzem eine Oberflächentemperatur von 31 Grad an den Ziegeleiteichen gemessen. Auch der Sauerstoffwert in den Teichen war dramatisch gesunken, es drohte ein Fischsterben großen Ausmaßes.
Nach Weitergabe dieser Informationen an den 1. Vorsitzenden Detlef Vanselow wurde gemeinsam nach kurzfristigen Lösungen gesucht um das drohende Fischsterben zu verhindern.


Die Lösung wäre, kaltes Wasser aus der Tiefe der Teiche zu saugen und in die Teichoberfläche zu pumpen. Dies würde die Oberflächentemperatur senken und den Sauerstoffgehalt erhöhen.
Nach Rücksprache mit Bürgermeister Uwe Wrieden und Gemeindebrandmeister Volker von Alm hat die Feuerwehr Wietzendorf für den folgenden Tag Hilfe zugesagt.
Durch den mehr als 6stündigen Einsatz der Feuerwehr konnte an beiden Teichen das Fischsterben verhindert werden, dabei wurden mehr als 3.500 m3 Wasser mit drei Pumpen umgewälzt.
Der Fischerverein hat im Anschluss an den Einsatz Getränke und Bratwurst bereit gestellt und bedankt sich an dieser Stelle nochmals für die schnelle und unbürokratische Hilfe bei allen Beteiligten, besonders aber bei der Freiwilligen Feuerwehr Wietzendorf.

 

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Einsatzübung

Alarmübung des Fachzug Wassertransport 25

Leistungsfähigkeit geprüft

 

Auf Grund der anhaltenden Trockenheit hatte sich der Zugführer des Fachzug Wassertransport 25.000 Liter (FZ WT 25), Jens Brokmann, zu einer kurzfristigen Alarmübung entschlossen.
Am Samstag, den 07.07.2018 um 07:07 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert und zum Sammelpunkt Bahnhof Lührsbockel beordert.


Von dort ging es sofort weiter in den Bereich des Wietzenbruch, einem großen zusammenhängenden Waldgebiet in der Nähe von Suroide (Gem. Wietzendorf).
„Ich wollte die Übung nutzen, um zum einen die neuen Strukturen innerhalb des Fachzuges zu überprüfen (die Feuerwehr Tewel ist neu im Fachzug) und zum anderen auf Grund der Witterung die Einsatzbereitschaft überprüfen“ so Brokmann.
Im Landkreis ist es in den vergangenen Tagen immer wieder zu kleineren und mittleren Bränden von Gras und Unterholz gekommen, die bisher zum Glück durch den schnellen und starken Kräfteeinsatz rechtzeitig gestoppt und gelöscht werden konnten.
„Das Ziel wurde voll erreicht, der Fachzug war schnell vor Ort, die Zusammenarbeit hat reibungslos geklappt“ freut sich Brockmann.
Abschnittsleiter Matthias Meyer und Bereitschaftsführer Wilfried Schleifenbaum waren ebenfalls vor Ort und beobachteten die Übung.


Sie dauerte bis etwa 08:30 Uhr, im Anschluß gab es ein gemeinsames Frühstück im Wietzendorfer Feuerwehr-Gerätehaus. Dabei wies Zugführer Jens Brokmann nochmals auf die Besonderheiten, Gefahren und Regelungen bei gemeinsamen Einsätzen mit der Bundeswehr-Feuerwehr auf den Truppenübungsplätzen hin.

 


Hintergrund:

Der „Fachzug Wassertransport 25.000 Liter“ (FZ WT 25) ist Bestandteil der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord.
Er wird zusammengestellt mit Fahrzeugen der Feuerwehren Wietzendorf, Soltau, Munster, Schneverdingen, Neuenkirchen und Tewel.
Hauptaufgabe ist es, mit wenigen großen Tanklöschfahrzeugen schnell große Wassermengen an entlegene Einsatzorte zu transportieren.
Die sind zum Beispiel Wald-, Moor- und Heidegebiete, die nicht an das öffentliche Wassernetz angeschlossen sind und in denen erst Wasserentnahmestellen aus Seen oder Flüssen hergerichtet werden müssen.
Dies wurde auch hier durchgeführt: die Fahrzeugbesatzung aus Tewel staute die Wietze an einer Brücke und richtete eine Befüllstation für die Tanklöschfahrzeuge her, die auf den engen Waldwegen nur im Kreisverkehr zwischen Einsatzstelle und Befüllstation fahren konnten.


Bei einem Waldbrand kommt es darauf an, möglichst „schnell und geballt anzugreifen“, um ein Ausbreiten des Feuers schnellstmöglich zu verhindern.
Die Feuerwehr Tewel ist dafür zuständig, eine eigene Befüllstelle für den Fachzug einzurichten. Er ist damit unabhängig und autark von anderen Einsatzkräften.
Insgesamt gehören sieben Fahrzeuge und knapp 30 Einsatzkräfte zu dem Fachzug.

 

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