Jahreshauptversammlung 2014

 

33 Einsätze – Einsatzfahrzeug fast 40 Jahre alt

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wietzendorf

Zu 33 Einsätzen wurden die 73 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Wietzendorf im vergangenen Jahr alarmiert. Von brennender Mülltonne, Gebäudebrand über schwere Verkehrsunfälle bis zum Gefahrguteinsatz war alles dabei. Im Einzelnen waren dies 14 Brandeinsätze, 10 technische Hilfeleistungen und neun sonstige.
Pastor Achim Blackstein wünschte in seinem Grußwort, dass alle Einsatzkräfte „immer gesund an Körper und Seele von den teilweise schweren und belastenden Einsätzen“ zurückkommen.
Die Anforderungen steigen ständig: Fahrzeuge mit Gas- oder Elektroantrieb, verbesserte Karosserien, Photovoltaik- und Biogasanlagen sind nur ein paar Stichworte, die dies deutlich machen.
Schwerpunkt der Investitionen waren in den vergangenen beiden Jahren vor allem ein Aggregat sowie Schere und Rettungszylinder für das schwere Rettungsgerät, das vor allem bei Verkehrsunfällen benötigt wird. Dazu 24 Digitalfunk-Geräte in den Fahrzeugen und für die Einsatzkräfte.


Zunehmend problematisch wird es bei den Einsatzfahrzeugen. Das älteste Fahrzeug ist 38 Jahre alt, ein weiteres bereits 30. „Das Durchschnittsalter unserer Fahrzeuge beträgt über 20 Jahre. Hier muß in absehbarer Zeit Ersatz her, es hilft alles nichts“ verdeutlicht Gemeindebrandmeister Volker von Alm die Lage.


Bürgermeister Uwe Wrieden sowie Rat und Verwaltung ist die Lage durchaus bewußt. „Wir werden den Investitionsplan hart aber fair verhandeln“ so Wrieden.
Die Verantwortlichen von Feuerwehr sowie Rat und Verwaltung werden demnächst weiterhin gemeinsam die beste Lösung suchen.
In der Altersgruppe sind 22 Kameraden, in der Jugendfeuerwehr sind 36 Kinder und Jugendliche aktiv.


Für 40jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielten Hauptfeuerwehrmann Günther Alke und die Oberfeuerwehrmänner Hermann Euhus und Johann Heinrich Lütjens das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes.
Gerd Winkelmann erhielt das Ehrenzeichen für 40jährige aktive Dienstzeit.
Jessica Mertens wurde zur Feuerwehrfrau-Anwärterin ernennt, Anne Witthöft und Meike Brokmann zur Feuerwehrfrau und Marcel Alke erhielt den Dienstgrad Feuerwehrmann.
Birte Sebald wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert, Jannes Holzgrefe zum Löschmeister.
Angeregt von der NDR-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ wird in diesem Jahr bei allen öffentlichen Veranstaltungen ein Spenden-Helm der Feuerwehr aufgestellt.
Die Spenden sind für die Deutsch Multiple Sklerose-Gesellschaft bestimmt. Die Feuerwehr zeigt sich damit solidarisch mit zwei MS-erkrankten Kameraden. Der Erlös wird am Jahresende übergeben.
Brandschutzabschnittsleiter Thomas Ruß betonte die Stellung der Feuerwehr Wietzendorf auch innerhalb der Kreisfeuerwehr: „Wietzendorf ist da schon eine Wucht. Führungsverantwortung in der Technischen Einsatzleitung, der Kreisfeuerwehrbereitschaft, Kreisausbildungsleiter und Pressesprecher stellt Wietzendorf“. Er berichtete außerdem, dass die Atemschutz-Übungsstrecke in Soltau modernisiert wird, außerdem wird es noch Änderungen im Brandschutzgesetz geben. Die kürzlich eingeführte Altersgrenze „63+“ ist unzweckmäßig und unpräzise. Es mache keinen Sinn, dass ein Einsatzleiter mitten in der Nacht darüber entscheiden soll, ob ein Feuerwehrmitglied in der Altersgruppe „63+“ zum Einsatz fährt oder er nicht tauglich ist. „Es ist notwendig, dieses „Plus“ abzuschaffen und eine klare Regelung zu treffen“ so Ruß.
Marko Füllberg, Leiter der Feuerwache Munster der Bundeswehr, gab einen kurzen Überblick über die neuen Strukturen des Brandschutzes der Bundeswehr. „Die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren ist gut wichtig. Wir sind auch Partner der Feuerwehrwehren in der Nachbarschaft“ so Füllberg.

 

 

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Skat- und Doppelkopfturnier bei der FF Wietzendorf
 
Skat- und Doppelkopfturnier
 
 

Kürzlich trafen sich über 20 Spielerinnen und Spieler bei der Feuerwehr Wietzendorf zum traditionellen Skat- und Doppelkopfturnier. Der Festausschuß um Heinrich Witthöft hatte die "Turnierplätze" hergerichtet und für Speisen und Getränke gesorgt.

Sieger beim Skat wurde Karl-Heinz "Kalle" Mauser, gefolgt von Wilfried Euhus und Albert Schnorr.

Sieger beim Doppelkopf wurde Irene Skottke, gefolgt von Gerlinde Schnorr und Jens Brokmann.

Alle Gewinner erhielten hochwertige Fleischpreise.

 

 

 

Die Gewinner

 

 

 

 

Beim Spielen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps zur Bandvermeidung

 

Sicher durch die Adventszeit
Verwendung von Kerzen auf Adventskränzen und Gestecken

 

Astrid Götze-Happe  / pixelio.de

Je näher der Weihnachtsabend rückt, desto brandgefährlicher werden Adventkränze und Gestecke. Einerseits trocknen die Zweige in den beheizten Räumen rasch aus und werden dadurch leicht entzündbar. Andererseits brennen die Kerzen nach und nach ab und kommen damit den Nadelbaumzweigen immer näher. Wenn man zudem bedenkt, dass Kerzenflammen im Abstand von zehn Zentimetern noch etwa 300 Grad heiß sind, kann aus sanftem Kerzenlicht schnell ein loderndes Feuer werden.

 

 

 

 

Zur Vermeidung von Bränden in der Advents- und Weihnachtszeit gibt die Feuerwehr folgende Sicherheitsratschläge:

 


Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen.

Kinder von Kerzen fernhalten.

Adventskranz bzw. Gesteck auf eine feuerfeste Unterlage stellen.

Darauf achten, dass die Kerzen senkrecht und sicher stehen.

Niedergebrannte Kerzen rechtzeitig austauschen.

Beim Verlassen des Zimmers immer die Kerzen löschen
dabei die Kerzen nicht ausblasen sondern löschen. Glühende Teilchen können auf Zweige
oder Deko-Materialien fallen und sie so selbst noch nach Stunden in Brand setzen.

Naturmaterialien sind brennbar, die Feuergefährlichkeit steigt mit den Nutzungstagen

Feuerlöscher oder Eimer mit Wasser als Löschmittel für den Fall der Fälle bereithalten. Wenn Löschversuch fehlschlägt, das Zimmer verlassen, die Tür schließen und sofort die Feuerwehr unter 112 rufen.
 

Dienstplan-Änderung

 

 

Am 24. November findet eine Einwohnerversammlung im Gasthaus Hartmann statt.
Hier sollen Informationen zur Y-Trasse, der Breitbandumfrage und zum Sued Link gegeben und diskutiert werden.


Daher werden die Dienste wie folgt geändert:

 

 

Der Dienst am Montag, 24.11.2014 wurde geändert in:

Kleiner Dienst


 

 

Der Dienst am Montag, 01.12.2014 wurde geändert in:

Gefahrgut


 

 

Der Dienst am Montag, 08.12.2014 wurde geändert in:

Fahrzeug und Gerätepflege


 

 

  Dienstplan

 

 

Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord übt in Uelzen

 

 

Vorbereitete Lagen schnell bewältigt

 

Die vier Fachzüge Wassertransport, Technische Hilfeleistung, Personal und Logistik übten kürzlich im Raum Kirchweyhe, Suderburg und Uelzen. Sie waren unter der Leitung der beiden Bereitschaftsführer Andreas Lüdemann und Wilfried Schleifenbaum mit über 100 Einsatzkräften und über 20 Fahrzeugen ausgerückt. Mit dabei waren Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk und des DRK.
Dazu hatten Feuerwehren und Rettungsdienst des Nachbar-Landkreis unter der Leitung von Dietmar Krause, Kreisbereitschaftsführer Nord mehrere Lagen vorbereitet: einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und fünf Verletzten, einen Großbrand auf dem Gelände der Raiffeisen-Saatzucht mit Vermißten, Kühlung eines Dünger-Silo und zwei weitere technische Hilfeleistungen zum Retten eingeklemmter Personen unter einer schweren Egge und schweren Betonsteinen.
Neben den praktischen Übungen wurde auch der kreisübergreifende Einsatz des Digitalfunk erprobt.
Karsten Mahler und Michael Gabler vom Landkreis Heidekreis sowie Abschnittsleiter Thomas Ruß waren ebenfalls in den Landkreis Uelzen gekommen und haben sich vor Ort informiert.

 

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