Jahreshauptversammlung 2016

Veröffentlicht von Dirk Euhus am 24.02.2017
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Feuerwehr Wietzendorf bei 55 Einsätzen gefordert


Im vergangenen Jahr wurde die Freiwillige Feuerwehr Wietzendorf zu insgesamt 55 Einsätzen alarmiert. Die Palette reichte vom umgestürzten Baum über Brände bis zu tödlichen Verkehrsunfällen.
Pastorin Katrin Seelenbinder von der Wietzendorfer St.-Jakobi-Kirche machte deutlich, dass die Seelen der Feuerwehrleute bei belastenden Einsätzen keinen Helm und keine persönliche Schutzausstattung haben.

Sie ist selbst in der Notfallseelsorge tätig und bot den Einsatzkräften daher zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Hilfe an.

Den Schwerpunkt der Einsätze bildeten im vergangenen Jahr 38 Hilfeleistungseinsätze. Dazu zählten vor allem umgestürzte Bäume nach Sturm oder Schneefall sowie die Beseitigung von Ölspuren.
Gemeindebrandmeister Volker von Alm begrüßte zahlreiche Gäste zur Jahreshauptversammlung auf dem Peetshof: Volker Hestermann (Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters), den stellvertretenden Bürgermeister Christoph Euhus, die Ehrengemeindebrandmeister Wilhelm Damann und Heiner Cohrs, Thomas Schlumbohm, Wilfried Schleifenbaum, Wolfgang Sievers, Matthias Adam und Alois von Dayen von den Nachbarfeuerwehren Soltau, Munster, Marbostel, Bonstorf und der der Bundeswehr-Feuerwehr. Außerdem Mitglieder des Gemeinderates, der Polizei, des DRK, vom Landvolk und der Forstverwaltung.
Neben den Einsätzen wurde bei über 50 Diensten innerhalb der Wehr der Ausbildungsstand auf hohem Niveau gehalten. Dazu zählten auch Aus- und Fortbildungen in den Anlagen der Feuerwehrtechnischen Zentralen in Soltau und Schneeheide (Atemschutz-Übungsstrecke sowie Brandsimulationsanlage). Außerdem wurden die Hydranten, Tiefenpumpen und Zisternen im Gemeindegebiet kontrolliert und winterfest gemacht.

Hauptfeuerwehrmann Björn Hestermann hat kaum einen dieser Dienst versäumt und wurde damit Sieger um das „Wettrennen der besten Dienstbeteiligung“ und erhielt einen traditionellen Zinnbecher von Gemeindebrandmeister Volker von Alm.
Der Hauptlöschmeister Joachim Kruse hat über 30 Jahre den Nachwuchs in der Einsatzabteilung geschult und „damit eine ganze Feuerwehrgeneration für die ersten Lehrgänge auf Kreisebene fit gemacht“ so von Alm. Vom speziellen Knoten an der Feuerwehrleine bis zum Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät erhielt der Nachwuchs das nötige Wissen für die Praxis. Nachfolger des „Ausbildungsbeauftragten“ ist Heiko Bartels.
Auf Landkreisebene wurden sechs Lehrgänge (Truppmann, Atemschutzgeräteträger und Maschinistenlehrgänge) besucht. An der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle und Loy wurden vier Lehrgänge absolviert (Trupp- und Gruppenführerlehrgänge).
Einige Mitglieder der Wietzendorfer Wehr sind auch auf Kreisebene in Führungsfunktionen tätig.

Neben all der Arbeit blieb noch Zeit für das Osterfeuer, das gemeinsam mit dem DRK vorbereitet wurde. Außerdem wurde gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr das Sommerfest auf dem Peetshof, das Honigfest sowie eine Fahrt zum Sport- und Kulturfest zur polnischen Patengemeinde Lipiany begleitet.
Für 25jährigen aktiven Feuerwehrdienst wurden Jens Cohrs und Stephan Drost das Ehrenzeichen verliehen.
Das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für langjährige Verdienste erhielten Hauptfeuerwehrmann Klaus Schröder für 40 Jahre sowie Hauptlöschmeister Karl-Heinz Alke und die Oberfeuerwehrmänner Rolf Dehnbostel und Heinz Panning für 50jährige Mitgliedschaft.
Zu Anwärtern wurden ernannt: Lea Altmann, Enrique Warnke, Nils Schaudin und Niklas Knape.

Marcel Alke wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert, Wiebke Sebald zur Hauptfeuerwehrfrau, Stefan Rüter und Helge Schwarz zum Hauptfeuerwehrmann sowie Jannes Holzgrefe und Christopher Friedla zum Oberlöschmeister.
Zum guten Schluß überreichten die Zugführer Jens Brokmann und Volker Schulz noch feierlich eine Bügelsäge an Gemeindebrandmeister von Alm. Bei einem Sturmeinsatz waren die beiden mit dem Einsatzleitfahrzeug unterwegs als eine Kiefer direkt vor ihnen auf die Straße kippte. Die anderen Fahrzeuge waren bereits an anderen Stellen im Einsatz und die beiden hatten nur eine Axt im Fahrzeug. Damit mußten sie schweißtreibend die Kiefer zerteilen. „Damit sich solche Dramen nicht wiederholen, soll die Bügelsäge nun auf dem Einsatzleitfahrzeug ihren Platz bekommen“ so Brokmann augenzwinkernd. Gemeindebrandmeister von Alm sicherte eine wohlwollende Prüfung zu.

 

 

Ernennung der Anwärter durch GBM Volker von Alm und seinen Stellvertreter Holger Heuer

 

 

Pastorin Katrin Seelenbinder von der Wietzendorfer St.-Jakobi-Kirche bei Ihrem Grußwort.






































































Zuletzt geändert am: 28.02.2017 um 15:47

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