Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord übt in Uelzen

 

 

Vorbereitete Lagen schnell bewältigt

 

Die vier Fachzüge Wassertransport, Technische Hilfeleistung, Personal und Logistik übten kürzlich im Raum Kirchweyhe, Suderburg und Uelzen. Sie waren unter der Leitung der beiden Bereitschaftsführer Andreas Lüdemann und Wilfried Schleifenbaum mit über 100 Einsatzkräften und über 20 Fahrzeugen ausgerückt. Mit dabei waren Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk und des DRK.
Dazu hatten Feuerwehren und Rettungsdienst des Nachbar-Landkreis unter der Leitung von Dietmar Krause, Kreisbereitschaftsführer Nord mehrere Lagen vorbereitet: einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und fünf Verletzten, einen Großbrand auf dem Gelände der Raiffeisen-Saatzucht mit Vermißten, Kühlung eines Dünger-Silo und zwei weitere technische Hilfeleistungen zum Retten eingeklemmter Personen unter einer schweren Egge und schweren Betonsteinen.
Neben den praktischen Übungen wurde auch der kreisübergreifende Einsatz des Digitalfunk erprobt.
Karsten Mahler und Michael Gabler vom Landkreis Heidekreis sowie Abschnittsleiter Thomas Ruß waren ebenfalls in den Landkreis Uelzen gekommen und haben sich vor Ort informiert.

 

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Jugendfeuerwehr feiert 10-jähriges Jubiläum

 

Jugendfeuerwehr Wietzendorf feiert Jubiläum

Am vergangenen Wochenende feierte die Jugendfeuerwehr Wietzendorf ihr 10-jähriges Bestehen. Das feierliche Wochenende begann am Freitagabend mit einem Kommers. Jugendfeuerwehrwart Heiko Bartels führte die Gäste aus Gemeinderat, Verwaltung, Landkreis und Kreisfeuerwehr durch einen Abend voller Rückblicke auf die vergangenen Jahre. Während Bürgermeister Uwe Wrieden erneut betonte, dass die Jugendfeuerwehr die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr sei, bedankte sich Gemeindebrandmeister Volker von Alm bei den verantwortlichen Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern für die geleistete Arbeit. Er ehrte „Gründungsmitglied“ Reinhard Holzgrefe für zehn Jahre hervorragende Jugendarbeit.
Am Samstag wurde für die umliegenden Jugendfeuerwehren ein Orientierungsmarsch ausgerichtet, bei dem die 12 gestarteten Staffeln eine 5,5 Kilometer lange Strecke mit sechs Stationen und einer Zusatzaufgabe bewältigten. Diese führte die Jugendlichen durch das Wietzendorfer Moor, an den Ziegeleiteichen vorbei und zurück durch das Wohngebiet Klintkamp.
Unterstützt wurden die Veranstalter von der DRK-Bereitschaft Wietzendorf und vom Hegering, die Stationen vorbereitet hatten.
Der Staffel aus Breloh gelang es dabei, die Zusatzaufgabe (112 Gramm Laub auf der Strecke zu sammeln), auf den Punkt zu lösen. Nach der Gesamtauswertung stand die Gruppe Wietzendorf 3 vor den Staffeln aus Bispingen und Breloh als Sieger fest.
Am Rande der Veranstaltung hatten Teilnehmer und interessierte Bürger die Möglichkeit, die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Wietzendorf zu besichtigen und sich bei Bratwurst, Pommes und am Kuchenbuffet der Eltern zu stärken.
 

Fotos:

 

10 Jähriges Jubiläum JF Wietzendorf

10 Jähriges Jubiläum JF Wietzendorf

10 Jähriges Jubiläum JF Wietzendorf

10 Jähriges Jubiläum JF Wietzendorf

10 Jähriges Jubiläum JF Wietzendorf

10 Jähriges Jubiläum JF Wietzendorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schrottsammlung 2014

 

 

Neuer Kamerad

 
Die Freiwillige Feuerwehr Wietzendorf freut sich immer über neue Mitglieder.
Vor ein paar Tagen war es wieder soweit: ein Neuer ist eingetreten. Herzlich Willkommen!

Wie das bei Neuen meistens so ist, wollen sie keinen Einsatz verpassen. Karl Kürbis hat es sich daher vor dem Feuerwehrhaus bequem gemacht und wartet halbwegs vorschriftsmäßig bekleidet auf seinen ersten Einsatz.

 
 

 

 

Einsatzübung

 

 

Komplexe technische Hilfeleistung geübt

 

Kürzlich stand eine Einsatzübung auf dem Dienstplan der Feuerwehr Wietzendorf.
Gemeindebrandmeister Volker von Alm hatte gemeinsam mit Wiebke Sebald und einigen Helfern ein komplexes Szenario vorbereitet: Verkehrsunfall mit Pkw, Trecker mit Anhänger und Fahrradfahrer, insgesamt vier betroffene Personen. Dazu Gewässer-Verunreinigung durch auslaufenden Diesel. Erschwert wurde das ganze noch durch den teilweise schmalen und schwer zugänglichen Unfallort mitten auf einer Brücke.


Der Pkw-Fahrer war nach einer Kollision mit dem Trecker von der Fahrbahn abgekommen und auf dem schmalen Fußgänger- und Radfahrerteil der Brücke zum Stehen gekommen. Zur Rettung der Insassen blieb zu den Seiten nur wenig Platz. Trotzdem gelang es, auf engem Raum mit Schere und Spreizer das Dach das Pkw zu entfernen und die Insassen zu befreien.
Der Fahrradfahrer war unter dem Anhänger eingeklemmt. Der Anhänger wurde mit Winden angehoben und der Radfahrer befreit.


Die Treckerfahrerin stand unter Schock und hantierte bei Eintreffen der Kräfte mit dem Frontlader indem sie ihn ständig hoch und runterfuhr. Nachdem sie aus dem Fahrstand geholt wurde, wurde sie weiter betreut und die Aktiven konnten sich gefahrlos am Einsatzort bewegen.
Durch den Aufprall waren zwei 200-Liter-Fässer vom Anhänger gestürzt. Diesel lief aus so dass zum einen eine Ölsperre aufgebaut und zugleich die Fässer aufgerichtet und abgedichtet werden mußten. Danach wurde der Inhalt mit einer Gefahrstoff-Pumpe umgepumpt.


Unterstützt wurden die Aktiven der Feuerwehr von Mitgliedern der DRK-Bereitschaft Wietzendorf.
Nach etwa zwei Stunden schweißtreibender „Lagebewältigung“ unter Einsatz allen möglichen Rettungsgerätes war die Übung erfolgreich beendet. Alle „Verletzten“ waren gerettet, das Gewässer gesäubert und die Straße wieder frei.

 

 

Pkw auf schmalem Teil der Brücke

 Pkw auf schmalem Teil der Brücke.

 

 

 

 

„Radfahrer“ unter Anhänger

 „Radfahrer“ unter dem Anhänger.

 

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